Therapiehunde - Brandenburg e.V.
Herzlich Willkommen
Über uns Wir sind der Therapiehunde-Brandenburg e.V. und bieten die Möglichkeit der ehrenamtlichen Einsätze für Besuchshunde-Teams in sozialen Einrichtungen oder in Privathaushalten. Bevor ein Besuchshunde-Team in den Einsatz gehen kann, bieten wir eine entsprechende Weiterbildung für den ehrenamtlichen Einsatz an. Der Verein hat sich 2009 gegründet. Zu dieser Zeit wurde der Hund im Tiergestützten Einsatz als Therapiehund bezeichnet. Mittlerweile ist diese Bezeichnung überholt und es hat sich sehr viel in diesem Bereich getan. Der Name des Vereins ist allerdings geblieben, denn so kennen und finden uns die meisten Interessenten. Im Laufe der Zeit hat sich die Wissenschaft sehr mit diesem Thema beschäftigt und konnte die positive Wirkungsweise der hundgestützten Arbeit wissenschaftlich belegen. So senkt sich bspw. der Blutdruck, reguliert sich die Atmung und es werden Schmerzen nicht mehr so stark wahrgenommen, wenn wir mit einen Hund kuscheln oder ihn streicheln. Unsere Hunde sorgen für Gesprächsstoff, bringen Abwechslung, regen zu mehr Bewegung an und fördern Kontakte. Da viele Menschen aus den unterschiedlichesten Gründen kein Haustier halten können, bieten wir über unseren Verein ehrenamtliche Hundebesuchsdienste an und fördern somit das Wohlbefinden anderer Menschen. Damit der Hund nicht überfordert und/oder instrumentalisiert wird und der Mensch sicher und gezielt in den Einsatz gehen kann, bieten wir über unseren Verein die Weiterbildung zum Besuchshunde-Team an. Während der Weiterbildung werden unterschiedliche Dinge, wie bspw. 1. Hilfe für den Hund, Körpersprache des Hundes, aber auch rechtliche Dinge besprochen und es wird praktisch “gearbeitet”. Was sollte ein zukünftiges Besuchshunde-Team mitbringen Lust, Zeit und Interesse, ehrenamtlich mit dem Hund zu arbeiten der Hundeführer sollte mindestens 18 Jahre alt sein Mensch und Hund sollten eine sehr gute Bindung haben und der Hundeführer sollte seinen Hund kennen und Überforderungssignale wahrnehmen und gegensteuern können private Hundehalterhaftpflichtversicherung Anforderungen an den Hund Der Hund sollte - sehr gut sozialisiert sein und zu Ausbildungsbeginn mindestens 18 Monate alt - gesund sein, alle Impfungen haben (Impfpass ist vorzulegen), regelmäßige Prophylaxe gegen Zecken, Flöhe und Würmer (alle 3 Monate) - an lockerer Leine mit Seitenwechsel laufen und sich auch von anderen an der Leine führen lassen - ohne Agression anderen Hunden begegnen - eine hohe Tolleranzschwelle haben, den Kontakt zu Menschen suchen, sich gerne streicheln und anfassen lassen - umgänglich sein - ein freundliches Wesen, lernbereitschaft und er darf nicht zu ängstlich und/oder schreckhaft sein, sollte verspielt und gut motivierbar sein Beim Eignungstest werden folgende Eigenschaften überprüft: - Bindung Mensch/Hund, Hund/Mensch - Unbefangenheit und Belastbarkeit - Sozialverträglichkeit - Gehorsam - Reizschwelle, Aggressivität, Ängstlichkeit - Motivierbarkeit - Verhalten in verschiedensten Situationen - Ausführung verschiedener Übungen Diese Aufzählungen sind natürlich nicht vollständig. Deshalb vereinbaren wir einen Termin, damit wir uns kennenlernen, ein persönliches Bild machen und alle Fragen besprechen können. Wenn du also interessiert bist, nimm einfach Kontakt mit uns auf! Sollte dein Hund nicht für den tiergestützten Einsatz geeignet sein, weil er bspw. zu ängstlich ist, darfst du nicht traurig sein, denn er ist mit Sicherheit dein persönlicher Held und sorgt für viel Freude in deinem persönlichen Alltag. Denn wie heißt es so schön:
© Therapiehunde-Brandenburg e.V. (2020)
Gib den Menschen einen Hund und seine Seele wird gesund! Hildegard von Bingen